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suomen kartta

Hossa Nationalpark


Die bekannteste Natursehenswürdigkeit ist Hossa und sein Wandergebiet.
Hossa ist ein Geschenk der Eiszeit: vor 8000 - 9000 Jahren kam das
Inlandeis in Hossa zum Stillstand und gewaltige Schmelzwasserströme
modellierten die Landmoränen. Das stehende Wasser zwischen den
Landmoränen schuf einen ebenen, trockenen Waldboden und hinterließ
uns Seen, Flüsse, Bäche und Stromschnellen, die kilometerlange
Wasserwege mit sauberen Sandstränden und reinem Wasser bilden.
Auf den Landmoränen wachsen heute weiße Flechten und uralte Föhren.

Ein Teil des Gebietes gehört zum Nationalpark Hossa, das in den 70er
Jahren gegründet wurde. Das finnische Amt für Staatswälder war für den
Bau verantwortlich und kümmert sich auch um die Pflege
des Gebietes. Die Fläche des Wandergebietes ist ca. 8700 ha, davon
sind ca. 1800 ha Wasserfläche, also ca. 20 %. Dank seiner Gewässer
ist das Gebiet hervorragend für Kanu- und Bootsfahrten sowie zum
Sportfischen geeignet. In diesem Gebiet hat man die Wasserroute
Hossa-Fluss eingerichtet, die im Westen am Peranka-See beginnt,
auf dem Peranka-Fluss Richtung Osten bis nach Hossa (Wandergebiet)
und weiter auf dem Hossa-Fluss entlang bis nach Juntusranta führt.

Für Wanderungen wurden an den Gewässern entlang markierte Wege mit
Rast- und Lagerfeuerplätzen angelegt. Zum Übernachten wurden Hütten mit
vorbestellbaren Plätzen und Schutzhütten errichtet sowie Zeltplätze angelegt.
Wanderweg (0,2 - 18,8 km) gibt es in einer Gesamtlänge von 90 km.
Außerdem bestehen Wanderwegverbindungen nach Julma-Ölkky (ca.2 km)
und zum Wandergebiet Kylmäluoma (30 km).

An den Wegen liegen Rentierställe und - gehege sowie Reste von
Holzkohlemeilern, Mühlen und verlassene Holzfällerunterkünfte. Eine ganz
besondere Sehenswürdigkeit befindet sich im Norden des Gebietes am Ufer
des Somer-Sees: Der Farbfelsen (Värikallio), mit den nördlichsten
Felsmalereien Finnlands, deren Alter man auf 3500 - 4500 Jahre schätzt.


Fischen

Fischen kann man hier im Sommer und im Winter. Der Geschäftsbereich
Erholungsdienste des Amtes für Staatwälder sorgt durch Aussetzen von
Blaufelchen (Coregonus lavaretus) und anderen Lachsfischen für
ausreichenden Fischbestand in den Gewässern. Genehmigungen zum
Sportfischen verkauft man im Hossa Besucherzentrum und in den meisten
Unterkunftstellen in Hossa.