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suomen kartta

Das Wander- und Erholungsgebiet

Hossa Wandergebiet hat eine Gesamtfläche von etwa 9000 ha, davon sind ca. 1900 ha Wasser.
Hossa Wandergebiet liegt im nördlichen Teil der Gemeinde Suomussalmi zwischen der Hauptverkehrsstraße 5 und der Straße Juntusranta-Kuusamo (Nr. 843), ca. 80 km von Kuusamo, 240 km von Oulu und 210 km von Kajaani ent-fernt.

Die staatliche Forstverwaltung Suomussalmi ist für die Pflege des Gebietes verant-wortlich.

RATSCHLÄGE UND REGELN FÜR DIE WANDERER IN HOSSA
Sie sind in Hossa herzlich willkommen. Hier können Sie wandern und sich erholen. In Hossa können Sie das Rauschen der Nadelwäl-der und die sauberen Gewässer genießen. Hier erleben Sie die Natur in ihrer ursprünglichen Schönheit.

Achten Sie jedoch auf folgende Regeln, damit jeder sich in der Umgebung wohl fühlt:
- Wandern ist in dem ganzen Gebiet erlaubt
- Autofahren ist auf allen Landstraßen erlaubt (auf der Karte braun eingezeichnet). An den Ausgangspunkten der Wanderwege gibt es Parkplätze. Der Parkplatz von Huosi- virta ist besonders gut als Startpunkt für Wanderungen unterschiedlicher Länge geeignet.
- Bootfahren ist auf allen Wasserrouten erlaubt (ausgenommen geschloßene Teiche). Die Benutzung eines Motorbootes ist jedoch nur auf dem unteren Teil des Mykräsalmi-Sees erlaubt (Hossanjärvi)
- Man kann fast überall frei zelten, nur nicht im Bereich der "Urwälder" oder an den - Wanderwegen mit Ausnahme der dafür vorgesehenen und markierten Stellen.
- In den Schutzhütten kann jeder frei übernachten. Beachten Sie bitte die dort gültigen Regeln.
- Bei Schutzhütten mit Voranmeldung kann man die Reservierung im Hossa Information-zentrum.
- Seien Sie beim Feuermachen besonders vorsichtig. Offenes Feuer ist nur an den Lagerfeuerplätzen erlaubt. Beachten Sie bitte, daß während der Warnung vor Wald- brandgefahr das Feuermachen jeder Art verboten ist.
- Genehmigungen zum Sportfischen mit dem Köder für die Gewässer des Wandergebietes bekommen Sie im Büro Forstverwaltung Suomussalmi, im Hossa Infomation-zentrum, auf dem Camping Hossan Lumo, Siirtolan Kelomökit, Ferienhäuser Paasovaara, sowie im Feriendorf Hossa. Voraus-setzung für die Genehmigung ist nach dem Fischereigesetz der staatliche An-gelschein (auf finnisch: kalastuskortti), den man in jedem Postamt be-kommt. Achtung! Die Verwen-dung des Wurmköders an strö-menden Stellen der Flüße und Bäche ist verboten.
- Jagdscheine für das Gebiet werden nur begrenzt verkauft. Man bekommt sie in Loma Hossa, in der Ferienhausanlage Paasovaara, auf dem Campingplatz Hossa und im Büro der staatlichen Forstverwaltung Suomussalmi.
- Befolgen Sie die gültigen Regeln und Verordnungen, und achten Sie auf Sauberkeit auf dem Gelände. Den Gebietsbewacher treffen Sie im Informationzentrum Hossa von ihm können Sie zusätzlich Information über das Gebiet bekommen. Sie können sich bei ihm über Mängel und Wünsche äußern, die zur Vervollständigung des Services und zur Erhaltung der Natur dienen. Sie kön-nen sich auch mit dem Büro der staat-liche Forstverwaltung Suomussalmi in Verbindung setzen. Gemeinsam mit dem Information Zentrum gibt es den Campingplatz um Karhunkainalo
- In der unmittelbaren Nähe des Wandergebietes sind das Feriendorf Hossa und Camping Hossan Lumo, wo man sich auch über das Gebiet informieren kann. Informationzentrum Hossa, Siirtolan Kelömökit und Ferienhäuser Paasovaara gibt es gute Übernach-tungsmöglichkeiten und verschiedene Dienstleistungen. Außerdem befindet sich an der Straße Richtung Kuusamo der Campingplatz Teeriranta.

TOPOGRAPHIE
Die hohen Kiesrücken und Landmoränen in Hossa sind durch die Schmelzwasserströme der Eiszeit vor 8000-9000 Jahren entstanden. Der größte Teil des Wandergebietes ist 200-250 m über dem Meeresspiegel und 20 % davon in über 250 m Höhe. Die Gewässer des Gebietes be-decken 1800 ha von der Oberfläche (21 %). Die Seen sind tief, oligotropisch und haben klares Wasser. In dem Wander-gebiet gibt es insgesamt etwa 130 Seen und Teiche. Die Flüße, die die Seen verbinden, bilden eine über 25 km lange Pad-delstrecke zum Kanuwandern innerhalb des Erholungsgebietes.

FLORA
In Hossa finden Sie fast nur noch Pflanzenarten, die typisch für Nordfinnland sind. Die Wälder bestehen hauptsächlich aus Kiefern (94,7 %). Es gibt wenig Unterholz; vor-wiegend ist der trockene Kiesboden von Rentiermoos und Heide bedeckt; wenige Sümpfe.

FAUNA
In dem Wandergebiet kann man u.a. Bären, Wolf, Vielfraß, Luchs, Singschwan und Steinadler begegnen. Charakteristisch für die Gewässer ist der natürliche Fischbestand von Blaufelchen und Forellen. Zusätzlich setzt man jährlich Fische neu aus.

WANDERN ZU FUSS UND MIT BOOT
Typisch für das Wandergebiet Hossa sind lange, schmale, seen-reiche Wasserrouten,- sauberes Wasser und gute Sandstrände. Der trockene Heide-boden ist ideal zum Wan-dern.

Dank ihrer Gewässer ist die Gegend bestens fürs Wasserwandern und Sportfischen geeignet.

Für Wanderungen wurden an den Gewässern entlang markierte Wege mit Rast- und Lagerfeuerplätzen angelegt. Zum Übernachten hat man Schutzhütten und Hütten mit vorbestellbaren Plätzen sowie Zeltplätze errichtet. Wanderwege gibt es in der Gesamtlänge von 80 km. Außerdem bestehen Wanderwegverbindungen zum Wander-ge-biet Kylmäluoma (30 km) und zum Feriendorf Hossa (4 km).

DIE WICHTIGSTEN WANDERWEGE
1. Wanderweg um den Huosiusjärvi-See (gelb eingezeichnet) 6,9 km
Rundweg um den Huosiusjärvi-See in Verbindung mit dem Parkp-latz von Huosivirta, dem Camping-platz vom Hypäs-järvi-See und dem Ras-tplatz von Keihäslampi. An dem Weg gibt es u.a."den Urwald" Huosiharju, eine Teergrube und wunderschöne Aus-sichtsplätze. Verbin-dung zum Feriendorf Hossa (4 km).
2. Laukku-Sees Wanderweg (blau einge-zeichnet) 13,4 km
Rundweg von der Huosivirta zum Laukkujärvi-See, zurück am Puukkojärvi-See entlang über die Torkon-luikea wieder zur Huosivirta. An dem Weg gibt es u.a. eine alte Scheune, ein Rentierge- hege und herrliche Aus-sichtsplätze.
3. Rundweg um die Seen (rot eingezeichnet) 18,8 km
Huosivirta-Fluß - Saarihoilua-See - Valkeaisen Straße - Kokalmus-See - Lounaja- See-Tolosenvirta-Fluß - Huosivirta- Fluß. An dem Weg gibt es u.a. einen Rentierstall, ein Ren-tiergehege, eine Teergrube, die Stromschnelle Lounatkoski und schöne Aussichtsplätze.
4. Verbindungsweg (gelb eingezeichnet) 0,2 km
An der Ostseite des Suottajärvi-Sees; verbindet den Rundweg um die Seen und den Wanderweg Laukku-See zusammen.
5. Jatkonvaaras Wanderweg (blau einge-zeichnet) 3,3 km
Rundweg Jatkonsalmis Kurszentrum - Jatkonvaara - Jatkonsalmis Kurszentrum, Verbindung mit dem Weg von Pitkä-Hoilua (1,7 km).
6. Pitkä-Hoiluas Weg (blau eingezeichnet) 4,2 km
Vom Lounaja-See zum See Isovalkeinen; Verbindung zum Jatkonvaaras Weg.
7. Perankas Weg (blau eingezeichnet) 18,8 km
Lounaja-See - Perankas Gewässer - Aitto-Fluß - Kukkuri-Seen - Aitto-Sees Weg. An dem Weg gibt es u.a. eine Wassermühle, alte Holzfällerunterkünfte, Flößanlagen und schöne Landschaften.
8. Someros Weg (gelb eingezeichnet) 12,0 km
Vom Sund Laukkusalmi zum Somer-See und über die Valkeaisen Straße zum Kokalmus-See. Verbindungsweg zum Wandergebiet Kylmäluoma (29,5 km). An dem Weg befindet sich der Farb-felsen (Värikallio), mit den nördlichsten Felsenmalereien
-Finnlands, deren Alter man auf 3500-4500 schätzt.

GESCHICHTE
Das Gebiet um Hossa ist eine alte Kulturgegend. Schöne Land-schaften, die Lage an Wasserrouten, der Reichtum an Wild sowie die fischreichen Gewässer haben ursprün-glich Bewohner in die Gegend gelockt. Von der prähistorischen Ansiedlung hat man an mehreren Stellen Beweise gefunden. Am bemerkenswertesten sind die an der Ostseite vom Somer-See entdeckten Felsenmalereien. Eine Holzbrücke sorgt dafür, daß man sich näher mit der Malerei, die zu den be-deutend-sten unseres Landes gehört, bekannt machen kann.

Zeichen von der Lappenbesiedelung gibt es zahlreich z.B. in der Nomenklatur. Selbst der Name Hossa stammt aus dem lappischen Wort "huoss" = fern, weitweg.

Von dem Wiesenbau (vom 17. bis zum 20 Jh.) sind die alten Schober, Scheunen verschiedenen Alters und die Wiesensaunas z.B. am Strand des Puukkojärvi-Sees und Talasjärvi-Sees übriggeblieben.

Die eigentliche Blütezeit des Teerbrennens war in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts. In Hossa hat man bis zu den dreißi-ger Jahren des 20. Jahrhunderts Teer gebrannt. An den Wanderwegen des Gebietes gibt es etwa zwanzig Teergruben.

Das Holzfällen fing Ende des 19. Jahrhunderts an. Am Anfang hat man die besten Baumstämme ausgewählt, aber seit Anfang des 20. Jahrhunderts hat man auch Schicht-holz gehackt. Von der damaligen Waldarbeit sind uns als Andenken die Ruinen der von den Holzhackern selbst gebauten Waldhütten am Strand des Lavajärvi-Sees übrigge-blieben.

Um das Bootfahren und Flössen zu erleichtern hat man die Stromschnellen zu Verkehrsrouten ausgebaggert. Mit dem Flössen fing man Ende des 19. Jahrhunderts an. In dem Gebiet gibt es u.a. Staudämme und Flössbrücken am Somer-See und Iso-Kukkuri sowie Flösserhütten, die man heute als Wanderhütten benutzt. (Kukkuri-, Puukkojärvi-See) Eine von den Hütten kann man mieten. (Lounatkoski) Aus der Stromschnelle Lounatkos-ki und dem See Lavajärvi wurde Wasserkraft für Wassermühlen verwendet.

Von den verschiedenen Entwicklungsstufen der Rentierzucht gibt es mehrere Bauten in dem Gebiet: Rentierställe und -gehege, in die man Rentiere zum Kennzeichnen gefangen hat (u.a. am Puukkojärvi-, Kokalmus- und Lounaja-See). Der Winterfütterungsplatz und der Schlachthof in Valkeaisenkangas repräsentieren das neueste auf dem Gebiet der Rentierzucht.