Kirchen und Tschasounen

Die Kirche Näljänkä

Die Kirche ist im Jahre 1981 eingeweiht und sie ist vom Architekten Esko Laitinen entworfen. Im Kirchensaal ist Platz für 100 Personen.

Straßenadresse: Näljängäntie 46, Suomussalmi

Die Kirche Vuokki

Eingeweiht im Jahre 1954. Gebaut nach den Entwürfen des Architekturbüros
Lappi-Seppälä ja Martas Oy. Die Kirche ist am Südufer des Vuokkijärvi-Sees
auf der bildschönen Hirsiniemi-Halbinsel gelegen. In der Kirche ist Raum für
100 Personen.

Straßenadresse: Keskisentie 8, Suomussalmi

Die Kirche Ruhtinansalmi

Die Kirche ist eingeweiht im Jahre 1968 und sie ist vom Architekten Esko Laitinen entworfen. Im Kirchensall ist Platz für 180 Personen.

Straßenadresse: Pappilantie 1, Suomussalmi

Die Kirche Ämmänsaari

Eingeweiht im Jahre 1967. Entworfen von der Firma Suunnittelu Oy Niemelä.
Die Orgel ist von der Firma Tuomi ja Kumpp. Urkurakentamo aus dem Jahre
1968. Sie verfügt über 14 Register. In der Kirche ist Platz für 300 Personen.

Straßenadresse: Kirkkokuja 1, Suomussalmi

Die Kirche Suomussalmi

Eingeweiht im Jahre 1950. Entworfen von Architekten J.E. Ermala. Die Kirche ist zu zwei Dritteln mit Hilfe der amerikanischen Lutheraner erbaut worden. In ihr befindet sich ein Altarsecco des Malers Bruno Tuukkanen, auf dem die irdischen Phasen des Lebens Jesus dargestellt sind, und eine Glasmalerei in der Taufkapelle.

Die Orgel is von der Firma Walcker&Co aus dem Jahre 1950. Sie hat 24 Register. Im Glockenturm sind die Kirchenglocken der Gemeinde Kurkijoki angebracht. Die Holzschnitte auf der Kanzel und dem Untersatz des Taufbeckens sowie die neben der Eingangstür befindliche Statue des Apostels stammen aus der Hand des in Suomussalmi geborenen Künstlers Jooseppi Manninen. In der Kirche ist Platz für 650 Personen.

Straßenadresse: Salmentie 1, Suomussalmi


DIE TSCHASOUNA DES HEILIGEN KREUZES IN ÄMMÄNSAARI

Die Tschasouna (=orthodoxe Gebetskapelle) wurde nach den alten karelischen
Vorbildern errichtet. Der Grundstein wurde im Sommer 1982 gemauert und die
Einweihung fand am 27.2.1983 statt.

Gottesdienste gibt es mindestens einmal in der Woche. Die Vigi¬lien fangen um 18.00 Uhr und die Liturgien um 10.00 Uhr an.

Die großen Ikonen hat die Künstlerin Tuula Murtola aus Kajaani gemalt In der Mitte befindet sich die Christus Pantokrator-Iko¬ne. Die Jungfrau Maria und Johannes der Täufer - Ikonen be¬finden sich beiderseits der Christus-Ikone. Zusammen bilden Sie die sog. DEISIS-Gruppe.
Die Ikone auf der linken Seite heißt Frauen am Grab. Das Vorbild für die Ikone stammt aus dem 13. Jh. Ganz rechts befindet sich die Namensikone der Tschasouna (DAS HEILIGE KREUZ).

Vor der Ikonostase gibt es Kerzenständer für Bienenwachskerzen. Links steht ein Andenkstisch der Verstorbenen, wo man Kerzen für die lieben Dahingegangenen anzünden kann.

Jedes Jahr am 14. September feiert man PROASNIKKA mit Kreuzpro¬zessionen und Wasserweihung. (PROASNIKKA stammt aus dem russi¬schen Wort PRAZNIK = Feier)

Die Statue vor der Kapelle ist für die Ehre der weißmeerkareli¬schen Sängerinnen der Klagelieder errichtet wor¬den. Die Bildhau¬erin heißt Nina Sailo.

Das Wort Tschasouna bedeutet Bethaus, in dem man Laiengottes¬dienste ohne Priester halten kann.

In der orthodoxen Kirche gibt es keine Instrumentalmusik sondern nur Gesang. Die Kirchengesänge, die man heute noch singt, sind viel frühe entstanden als die Kirchen von Rom und Konstantinopel sich trennten (i.J. 1054).

Im allgemeinen steht man während des Gottesdienstes. Die stehen¬de Haltung zeigt Ehrbietung vor Gott.

Der Staat unterstützt die orthodoxe Kirche und der Präsident ernennt die Bischöfe. Der Patriarch Konstantinopels bestätigt die Ernennung des Erzbischofs der orthodoxen Kirche in Finnland.



DIE TSCHASOUNA DES HEILIGEN NIKOLAUS IN
KUIVAJÄRVI

Die Tschasouna im naturschönen karelischen Dorf Kuivajärvi, ca. 75 km von
Suomussalmi Zentrum in Richtung Südosten. Eingeweiht im Jahre 1958.
Unterbringung und Café in Domnan Pirtti.

Straßenadresse: Kuivajärventie 196 A, Suomussalmi