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Denkmal für Winterkriegskämpfe
Denkmal AlassalmiAlassalmen muistomerkki.jpg

Die Rote Armee, die über Juntusranta vorgestoßen
war, konnte rasch bei der Kreuzung Ensilä bis zur
Straße Suomussalmi-Kuusamo vordringen. Ein Teil
der Verbände stieß von Norden, ein anderer Teil
von Süden nach Suomussalmi vor. In der
Gewässerenge Alassalmi am See Piispajärvi konnten
die Finnen in den Kämpfen vom 6.-26.12 den Vorstoß
des Feindes nach Norden stoppen. An den Kämpfen
nahmen das aus Kuusamo eingetroffene Sonderbataillon
ErP 16 und das Infanterieregiment JR 65 teil; letzteres
war Weihnachten dazugestoßen.

Das Denkmal wurde von dem Künstler Toivo Rossi
entworfen, der selbst an den Kämpfen teilgenommen
hatte. Die in Stein eingemeißelte Inschrift lautet:
Der Vorstoß des Feindes nach Norden während des Winterkriegs endete hier.

Das Denkmal wurde 1981 errichtet.
Straßenadersse: Viitostie 801, Suomussalmi.



Denkmal HaukiperäHaukiperän muistomerkki.jpg
Am Südufer der Bucht Haukiperä, im Gelände einer
der Straßengabelung, wurde einer der bedeutendsten
Abwehrkämpfe des Winterkriegs ausgetragen. Einer
Infanterieabteilung der Roten Armee war es im Schutz
des Morgennebels gelungen, die Bucht zu überqueren
- für Panzer war das Eis zu dünn. Nach einem heftigen
Gefecht konnten die Finnen die Angreifer über die Bucht
zum anderen Ufer zurücktreiben. Damit wurde der
Durchbruch in Richtung Oulu vereitelt.
Die Inschrift des Denkmals lautet:
Hier endete im Winterkrieg am 9.12.1939
der Vormarsch des Feindes.

Das Denkmal wurde am 30.5.1959 errichtet.
Straßenadersse: Juntusrannantie 27, Suomussalmi.












Denkmal HulkonniemiHulkonniemen taistelujen muistomerkki.jpg

Unweit des Dorfes im Gebiet von Hulkoniemi wurden
in der Zeit 12. -28.12.1939 heftige Gefechte um die
Wiedereroberung des Hauptorts geführt. Mit immer
neuen Angriffswellen griff die finnische Infanterie die
zahlenmäßig überlegenen Sowjettruppen an, die sich
auf der Landzunge verschanzt hatten. Dabei erlitten
die Finnen große Verluste. Am 28. Dezember 1939
zogen sich die Sowjettruppen überraschend in Richtung
Juntusranta zurück, wobei sie einen Eisweg über den
See Kiantajärvi benutzten.

Dieses Denkmal erinnert an die schweren Gefechte in
diesem Gebiet. Die Inschrift lautet:
Hulkoniemi 1939
Für Finnland und Suomussalmi
Die Waffenbrüder aus Hulkkoniemi

Das Denkmal wurde 1998 errichtet.
Straßenadersse: Veikkolantie 18, Suomussalmi.









Denkmal KuomanjokiKuomanjoen muistomerkki.jpg
Für die am 12.12.1939 begonnenen Kämpfe zur
Rückeroberung des Hauptorts hatten die Finnen
am Fluss Kuomanjoki eine Verteidigungslinie gebildet,
um zur Hilfe eilenden Sowjettruppen den Weg zum
Hauptort abzuschneiden. Es gelang den Finnen
denn auch, mit Hilfe der Verteidigungslinie die Rote
Armee – eine Angriffsspitze der 44. Division aus der
Ukraine – zu stoppen. Das Denkmal wurde zur
Erinnerung an zwei Waffenbrüder aus Mänttä errichtet.
Seine Inschrift lautet:
Waffenbrüder aus Mänttä
Sulo Aalto 26.12.1939
Erkki Huttunen 4.1.1940

Das Denkmal wurde 1965 errichtet.
Straßenadersse: Kuhmontie 86, Suomussalmi.



Denkmal KylänmäkiKylänmäen muistomerkki.jpg
Die Straße Suomussalmi-Kuusamo diente den
Russen als Angriffslinie und als Nachschubweg.
Als die im Hauptort befindlichen Sowjettruppen
am 28.12.1939 den Rückzug nach Juntusranta
antraten, benutzte ein Teil der Truppen diese
Straße, ein anderer Teil zog über das Eis des
Sees Kiantajärvi weiter.

Bei Konttimäki (Gemeinde Kylämäki) schnitt das
finnische Radfahrer-Bataillon PPP6 die Straße ab
und verhinderten den Rückzug der Sowjettruppen
nach Norden. Die Inschrift auf der Gedenktafel lautet:
An dieser Stelle wurde an den letzten Tagen des
Jahres 1939 der Rückzug des Feindes abgeschnitten.
Dieser aus Satakunta herangeschaffte Gedenkstein
wurde vom PPP6 aufgestellt.

Das Denkmal wurde 1958 errichtet.
Straßenadersse: Veikkolantie 115, Suomussalmi.





Denkmal Lehtovaara

 

Zu Beginn des Winterkriegs stießen die Hauptverbände der 163. Division der Roten Armee zur Überraschung der Finnen via Juntusranta-Lehtovaara nach Suomussalmi vor. Ein Spähtrupp, ausgesendet von einem kleinen, im Dorf Juntusranta stationierten Verband von 44 Männern, traf an dieser Stelle auf die Angriffsspitze des Feindes.
Die Inschrift lautet:
An dieser Stelle wurden im Winterkrieg am 30.11.1939
die ersten Schüsse abgefeuert.
Wildmark-Waffenbrüder

Das Denkmal wurde 1963 errichtet.
Straßenadersse: Lehtovaarantie 62, Suomussalmi.



Flammen-Monument -Denkmal für dieLiekkipatsas.jpg
Winterkriegskämpfe in Suomussalmi

 

Das Monument wurde von dem berühmten finnischen
Architekt Alvar Aalto entworfen. Er hat selbst über
das Monument folgendes berichtet:
»Die meisten historischen Denkmäler gehen auf
Gefechte und Kriegsereignisse zurück, wiewohl es
sich bei ihnen zum einem sehr großen Teil um
Abbildungen von Personen - Statuen - handelt,
die den Oligarchen und staatlichen Systemen
ihrer Epochen bildlichen Ausdruck verleihen.

In der Antike, und damit meine ich hier die frühesten
Jahrhunderte der Antike, entstandene Bauwerke und
Plastiken mit Denkmalscharakter stehen vielfach mit
Staatenbünden und ganz besonders mit religiösen
Zeremonien im Zusammenhang. Manchmal hatten sie
geradezu den Charakter von Votivgaben.

Hinter der Idee, ein Denkmal für die Kämpfe in
Suomussalmi zu errichten, stand eine größere
Schar von Bürgern. Zum Vorsitzenden des
Ausschusses, der den Bau des Denkmals in die
Wege leiten sollte, wurde schon zu einem frühen
Zeitpunkt der Jäger-Oberst August Mäkiniemi gewählt. Seine Vorstellungen vom Charakter des Denkmals haben die Form des Monuments und vor allem seine ideellen Inhalte mitbestimmt. Nach Auffassung Mäkiniemis dürfen Kriegsdenkmäler keinen aggressiven Charakter haben, sondern sie sollten sich vielmehr jener Kette dramatischer und tragischer Ereignisse widmen, die stets mit Konflikten zwischen Völkern einhergeht.

Auf die Form des Denkmals hat sich ausgewirkt, dass es sich bei ihm nicht um eine Skulptur in einem städtischen Straßenmilieu handelt, sondern um ein fernab in den Wäldern des nördlichen Finnlands errichtetes allein stehendes Monument. Auch die Naturumgebung, die speziellen Landschaftsformationen des nördlichen Finnlands sowie der von seiner Dimension her bescheidene Charakter der Waldnatur gehören zu den Faktoren, die im Hintergrund wirkten. Das Monument hat keinen direkten Symbolcharakter und erzählt auch keine Geschichte, und der Künstler hat sich auch nicht um sinnbildliche oder halb naturalistische Motive bemüht, sondern die Form des Monuments ist den Vorstellungen des Künstlers von der menschlichen Tragödie, aber auch von der Natur und den Verhältnissen, in denen die Menschen hier leben, entsprungen. Aber allen Formen in der Kunst sollte zueigen sein, dass der Betrachter sie selbst mit Inhalt ausfüllen kann, und somit vermittelt das Monument dem Betrachter und Betrachtergruppen bestimmte Gefühle.

»Das aus Bronze gegossene Monument, eine unsymmetrische Säule in schräger Stellung, steht in linearem Gegensatz zur Vertikalität der Kiefern- und Fichtenwälder Nordfinnlands. Der Maßstab und die Oberflächenstruktur des Monuments hingegen folgen eher den wechselnden Größenskalen der Wildmarkwälder. Das Denkmal steht auf einem granitenen Sockel, vor dem Hintergrund eines sanft abfallen Bergabhangs und eingebettet in eine weit ausladende Landschaft. Die Materialwahl wurde teilweise durch den langen Winter mitbestimmt, das Denkmal harmoniert mit dem abwechslungs- und schneereichen Gelände. Das Monument ist 9 Meter hoch und so in die Landschaft eingebettet, dass es, ohne aufdringlich zu wirken, über die Baumwipfel hinaus ragt. Da das Monument von einem Architekten entworfen wurde, ist nur es natürlich, dass es keine Naturmotive nachahmt und es sich bei ihm auch nicht um eine Darstellung handelt, deren Absicht es wäre, bestimmte Gefühle und Emotionen zu symbolisieren. Nach Auffassung des Urhebers soll sich die emotionelle Wirkung gewissermaßen in freiem Wechselspiel zwischen Denkmal und Betrachter einstellen.«
Alvar Aalto

Angefertigt wurde das Monument von dem Bildhauer Heikki Häiväoja, die Gussarbeiten besorgte Dipl.-Ing. Pentti Lappalainen. Den Steinsockel und den steinernen Zaun errichtete die Steinmetzfirma Nurmeksen Kiviveistämö. Das Monument wurde am 30.8.1959, für die 20-Jahresfeiern der Kämpfe von Suomussalmi, aufgestellt. Auf einer Metalltafel am Sockel werden die Kampfstätten von Suomussalmi veranschaulicht, an der Stirnseite stehen Worte von General Hjalmar Siilasvuo:
»Viele tapfere Soldaten haben die großen Siege in Suomussalmi mit ihrem Herzblut bezahlt. Sie zeigten ihrem Volk den Weg der Ehre, der schwer zu gehen, aber der einzige begehbare war.«

Straßenadersse: Kuhmontie 1, Suomussalmi.



Die Purasjoki-LiniePurasjoki-linja 1.jpg

Die Verteidigungsstellung am Fluss Purasjoki wurde
in drei Phasen ausgebaut:
1. Phase: 16.10.-11.11.1939 (zur Zeit des
»außerplanmäßigen Manövers«)
2. Phase: Januar-Februar 1940
3. Phase: April 1940-Juni 1941

In der 1. Phase übernahmen Reservisten des
Manöverzentrums Suomussalmi und dienstverpflichtete
Arbeitsbrigaden die Schanzarbeiten. Beiderseits der
Straße wurden Verteidigungsstellungen für eine
verstärkte Kompanie von rund 300 Männern geplant Purasjoki-linja 2.jpg
und realisiert.

An der Westböschung des Flusses wurden mit Pfählen
verstärkte Panzersperren errichtet, von denen an einer
Flussbiegung noch immer Reste zu sehen sind. Hinter
den Panzersperren wurde ein holzbefestigter
Schützengraben ausgehoben, der auch holzverstärkte
MG-Nester und einige überdachte Spähposten umfasste.
Hinter dem Schützengraben wurden Verbindungsgräben
ausgehoben. Unterstände wurden nicht gebaut.
Stattdessen wurden an den Flanken der
Verbindungsgräben schrapnellsichere Schutzkammern angelegt. Nachdem die Sowjettruppen die
Verteidigungsstellung erobert hatten, benutzten sie die Schutzkammern als Unterkünfte und statteten
sie vorübergehend mit Kanonenöfen aus, weil sie keine Zelte mit sich führten.

In der 2. Phase, in der die Finnen die Stellung zurückerobert hatten, reparierten und vervollständigten die Finnen die Befestigung, wenn immer die Umstände dies zuließen. An den Arbeiten beteiligten sich Truppen des 64. Infanterieregiments und des 15. Sonderbataillons.

In der 3. Phase, während des sog. Zwischenfriedens, wurde die Stellung als Teil der »Salpa-Linie« weiter ausgebaut. Die Arbeiten wurden von Soldaten und von aus Zivilisten bestehenden Bautrupps ausgeführt.

Die in den drei Phasen erstellten Konstruktionen kann man zeitlich schwer voneinander trennen, weil die Konstruktionen ständig verbessert und teils übereinander gebaut wurden. Ein Teil der ursprünglichen Konstruktionen wurde infolge einer späteren Begradigung der Straße und des Baus einer neuen Brücke zerstört.

Straßenadersse: Raatteentie 97, Suomussalmi.



Denkmal für Winterkriegskämpfe, Raatteen tien taistelujen muistomerkki.jpg
Museumstraße Raatteen tie
An Raate-Weg, beim Bauernhof Likoharju, steht das
Denkmal für die Kämpfe am Raate-Weg. In diesem
Gebiet wurden Anfang Januar 1940 heftige Gefechte
ausgetragen. Damals konnten die Finnen einen
Einkesselungsring zerstören. Die Inschrift des
Denkmals lautet:
Dieses Denkmal wurde zum Angedenken
an die ehrenvolle Kämpfe 1939-40
am Raate-Weg errichtet.
Die Wildmark-Waffenbrüder

Das Denkmal wurde am 11.8.1963 errichtet.
Straßenadersse: Raatteentie 83, Suomussalmi.



Hauptort von Suomussalmi

 

Als die Russen von Norden aus der Richtung Juntus-Räjähdekoppi
ranta angriffen und sich am 6.12.1939 dem Hauptort
von Suomussalmi näherten, hatten die Finnen einer
schweren Beschluss zu fassen: Der Hauptort musste
aufgegeben und in Flammen gesetzt werden, damit
der Feind in den Häusern keine Zuflucht vor Schnee
und Frost finden konnte. Im Dorf blieben nur ein paar
Gebäude unbeschädigt, der Ortskern wurde völlig zerstört.

An der Wand einer Kammer im Dorfgeschäft, die als
Sprengstoffdepot diente, steht folgender Spruch:
Vom 6.-27.12 1939 wurde der Hauptort von Suomussalmi
von heftigen Kämpfen heimgesucht. Von diesen Tagen kündet
nur noch dieses von Geschossen zerstörte »Gebäude«.









Das WinterkriegsmonumentTalvisodan monumentti.jpg

Das Winterkriegsmonument ist eine Ehrenbezeugung
für alle Veteranen des finnisch-sowjetischen Krieges
1939–1940 und alle jene, denen der Krieg Leiden
zugefügt hat. Es befindet sich am Raate-Weg - dieses
Gebiet war Schauplatz einiger der blutigsten Schlachten
des Krieges.

Das von Erkki Pullinen aus Suomussalmi entworfene
Monument ist Teil der Winterkriegsausstellung im
Museum Raatteen Portti. Es wurde am 13.3.2003
eingeweiht.

Das Monument besteht aus einem Steinfeld und einem
Zentraldenkmal. Die Zahl der auf eine Fläche von nahezu
drei Hektar verteilten Steinblöcke entspricht der Zahl
der in den Winterkriegskämpfen von Suomussalmi
Gefallenen. Das Steinfeld mahnt an die vom Krieg
verursachten menschlichen Leiden und soll den
Betrachter zum Nachdenken über den Wahnsinn des
Krieges anhalten.

Das Zentraldenkmal, es trägt den Namen »Offener Schoß«, streckt seine schützenden Flügel über das stille Steinfeld aus. Am Denkmal sind 105 Kupferglocken angebracht, eine für jeden Tag des Winterkrieges. Bei Wind spielen die Glocken ihre leise Botschaft vom Irrsinn des Krieges. In den Stein des Zentraldenkmals sind die Worte: »Der Mensch stirbt, aber die Erinnerung lebt fort« eingemeißelt.

Das Winterkriegsmonument strahlt eine eindringliche Friedensbotschaft aus. Es verstärkt im Betrachter den Wunsch, dass niemand mehr die Schrecken des Krieges erleben muss. Besonders betont wird die Friedensbotschaft durch die Tatsache, dass das Monument am Raate-Weg als gemeinsame Gedenkstätte der einstigen Kriegsgegner entstanden ist.

Das Projekt Winterkriegsmonument schließt auch Forschungen finnischer und russischer Historiker zur Geschichte und den Folgen des Winterkrieges ein. Eine vergleichbare Manifestation des Willens zur Kooperation zwischen ehemaligen Feindesländern dürfte auch im Weltmaßstab selten zu finden sein. Dies ist echte Friedensarbeit.

Das Projekt Winterkriegsmonument wird vom Interreg-III-A-Programm »Karelien« der EU, der Gemeinde Suomussalmi und dem Arbeits- und Gewerbezentrum Kainuu finanziert.
Weiteres erfahren Sie im Internet auf den Seiten
www.raatteenportti.fi
www.heninen.net/raatteentie

Straßenadersse: Raatteentie 2, Suomussalmi.



Ukrainische Denkmal Ukrainalainen muistomerkki 2009
Das Denkmal steht in Haukila, wo sich der größte
Einkesselungsring des Winterkriegs befand.
An dieser Stelle konnte zu Weihnachten 1939 die
Angriffspitze der ukrainischen 44. Division gestoppt
werden. Anfang Januar 1940 zingelten nach Haukila
vorgestoßene finnische Truppen die Truppen der
Roten Armee ein und vernichteten die Zurückgebliebenen
bis zum 8.1.1940 nahezu bis auf den letzten Mann.
Der ukrainische Text lautet (Rückübersetzung aus
dem Finnischen):
Von den dankbaren Nachkommen der Gefallenen und
von der Kanzlei der Stadt Novograd-Volynskiy in der
ukrainischen Region Zytomir.

Das Denkmal wurde am 13.3.1998 von Ukrainern errichtet.

Straßenadersse: Kuhmontie 105, Suomussalmi.










Russisches MahnmalVenäläinen muistomerkki.jpg

Am Raate-Weg, rund einen Kilometer östlich von
Raatteen Portti, steht ein Russisches Mahnmal,
dass den Opfern aller Kriege gewidmet ist.
Das Mahnmal wurde von dem Moskauer Bildhauer
Oleg Komow mit Hilfe seiner Frau, der Architektin
Nina Komowa, entworfen.

Der russische Text am Sockel des Mahnmals lautet
(Rückübersetzung aus dem Finnischen):
Für die Söhne des Vaterlands - das trauernde Russland.

Das Mahnmal wurde am 19.9.1994 errichtet und
von Alex II. Patriarch von Moskau und ganz Russland,
geweiht.

Unweit des Mahnmals liegt ein russisches Massengrab,
in dem 57 russische Soldaten bestattet wurden.

Straßenadersse: Raatteentie 12, Suomussalmi.








Gedenktafel zum »außerplanmäßigen Manöver«

 

Als im Oktober 1939 das »außerplanmäßige Manöver«, das praktisch die Mobilmachung einleitete, begann, wurde in Suomussalmi ein Manöverzentrum eingerichtet, dessen Stab im Fremdenheim Kaleva untergebracht wurde. Die Mannschaften des Manöverzentrums, rund 1700 Mann, wurden in der näheren Umgebung einquartiert.
An der Wand des heutigen Fremdenheims Wanhan Kalevan Majatalo ist eine Gedenktafel mit dem Spruch angebracht:
»An dieser Stelle stand das Fremdenheim Kaleva, in dem der Stab des Manöverzentrums Suomussalmi am 10.10 1939 seine Tätigkeit aufnahm. Reservisten wurden aus Suomussalmi, Puolanka, Hyrynsalmi und Ristijärvi in das Schutzkorpshaus des Hauptorts von Suomussalmi eingezogen. - Der Winterkrieg begann am 30.11.1939. Ehemalige Soldaten«

Die Gedenktafel wurde am 10.10.1998 enthüllt.













  

 

 




 








9.2.2012 15:16